*regelmäßig auswärtige Sprechtage
Die Klage richtet sich gegen den Arzt, Brenntag, TÜV Rheinland und die französische Allianz. Wir sehen für unsere Klagen gute Erfolgschancen, besonders gegen die Ärzte und die Allianz
Die Ärzte haben, dies mussten wir feststellen, häufig fehlerhaft und rechtswidrig aufgeklärt. Sie gaben häufig an, dass nur die "hochwertigsten und teuersten" Implantate verwendet würden und ein Reißen dieser Implantate auszuschließen sei. Nicht kommuniziert wurde, dass immer eine nicht unerhebliche Reißquote besteht (ca. 5%) und auch die Gefahr des "Ausschwitzens". Die Eingriffe wurden insgesamt verharmlost und die Risiken wurden verschwiegen. Außerdem waren die Implantate von PIP im Einkauf ca. 60%-40% günstiger als Qualitätsimplantate, was den meisten Patientinnen ebenfalls verschwiegen wurde. Einigen Ärzten werfen wir nun auch vor, dass trotz Kenntnis von der Giftigkeit bereits im Jahr 2010, die meisten Betroffenen erst kürzlich, also Anfang 2012, demnach viel zu spät, informiert wurden. Manche Ärzte haben die Patientinnen bis heute noch nicht informiert. Zudem liegen uns amerikanische Studien aus den USA über die schlechte Qualität dieser Implantate vor, die in den Fachkreisen bereits seit 2000 in Deutschland bekannt waren. Dadurch konnte sich das Gift im Körper über Jahre ausbreiten, da die Implantate auch bei intakter Hülle die Schadstoffe ausschwitzten.
Brenntag, welche das Industrie-Silikon an PIP lieferte, hat gegen ihre Verkehrssicherungs- und Produktbeobachtungspflichten verstoßen. Brenntag hatte auch gewusst, dass PIP damit Medizinprodukte herstellte.
Der TÜV Rheinland hat bei der Prüfung der Implantate nicht die erforderlichen Sorgfalt walten lassen, z.B. wurden Stichproben, Dokumentationsprüfungen etc. unterlassen. Das können wir nachweisen.
Die Allianz haftet als Pflichtversicherer von PIP. Es liegen uns wegen PIP mittlerweile drei gerichtliche Verurteilungen gegen die Allianz vor, eine aus Frankreich und zwei Entscheidungen aus Spanien.
Zur Vorbereitung auf das erste kostenfreie Beratungsgespräch haben wir einen Fragebogen für PIP-Patientinnen entwickelt
Erfassung Ihrer Ansprüche für die Fallbearbeitung
Michael Graf ist Autor zahlreicher Fachbeiträge zum Thema Arzthaftung und Patientenrecht. Deutschlandweit profitieren Opfer von ärztlichen Kunstfehlern von seinem Expertenwissen.
KontaktaufnahmePrüfung einer Sammelklage
Gerade für all jene PIP-Betroffene, die keine Rechtschutzversicherung haben, prüft die Zierhut & Graf Patientenanwalt AG die Möglichkeit einer Sammelklage - mehr zur Sammelklage lesen
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